Alpha-Mensch
- Marc
- 25. März 2019
- 3 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 17. Feb.
Es scheint ein aktuelles Thema zu sein: Männlichkeit, "ich bin Alpha", Alphatier, der Anführer.
Ich habe mir auch so meine Gedanken gemacht und habe mir überlegt was denn so ein "Alpha"-Wesen für mich ausmacht. Ich glaube dass das nachfolgend beschriebene auch auf Frauen zutrifft. Auch Frauen sollten stolze Führerinnen sein und sich gut fühlen damit. Das heisst nicht dass andere Menschen beherrscht werden oder etwas in der Art. Im Gegenteil: Jeder kann SEIN Alpha sein, für seinen Raum, für seine Mitmenschen. Jeder ist für seinen eigenen Raum und somit sein "Königreich" verantwortlich und sollte dieses auch ernst und in die Hand nehmen.
In der jetzigen Zeit ist es wichtig sich und seinen Raum abzugrenzen von schlechten Einflüssen, negativen Menschen und unnützen Informationen. "Sein Reich mit Kraft und Beständigkeit weitsichtig zum Ruhm führen", wenn man so sagen möchte. Dann tut man das Beste für sich und die Seinen. Das ist nicht unbedingt Egoistisch, sondern führt dazu, dass ein Mensch auch die Kapazität hat andere Menschen zu unterstützen und als Vorbild voran zu gehen.
Gesamtbild - Der Körper ist aufrecht aber entspannt. Man erkennt die Wachheit im Geist und die Bereitschaft in jedem Moment alles zu tun was nötig ist.
Augen - Friedlicher Ausdruck aber wacher Blick. Man sieht Zufriedenheit, aber ebenso eine Bestimmtheit. Gesprächspartner werden fixiert und ernst genommen. Etwas mächtiges und eine Entschlossenheit liegt in der Ausstrahlung.
Mund - Er ist entspannt und die Mundwinkel sind leicht "aktiviert". Man meint immer ein ganz leichtes lächeln zu sehen. Es strahlt Dominanz und gleichwohl Heiterkeit und Wohlwollen aus.
Atem - Wenn der Atem durch die Nase eintritt werden die Nasenflügel etwas weiter. Der Atem ist ruhig und reicht tief bis zum Becken. Der Bauch wird voll, nicht die Brust. Der tiefe Atem erdet den Anführer und gibt ihm Kraft und Macht.
Sprache - Ruhig, klar, kurz gehalten. Auf den Punkt gebracht. Direkt aber tolerant. Totale Transparenz und keine Ängste vor Themen, aber nicht vulgär. Stets diplomatisch.
Kopf - Der Kopf ist aufrecht, aber entspannt. Die Haarpracht ist gepflegt und unterstreicht den Charakter und den Ausdruck des Mannes. Das Kinn wird etwas zurückgehalten, um den Kopf mit dem Rest des Körpers aufrecht und im Einklang mit der eigenen Achse zu halten.
Nacken und Schultern - Der Schultergürtel liegt entspannt auf dem Brustkorb auf. Die Schultern zeigen offen die Brust und signalisieren so ein offenes Herz und völlige Angstfreiheit. Die Arme hängen entspannt an den Schultern. Die Hände sind aktiv leicht geöffnet und stehts bereit zur Tat.
Bauch - Der Rumpf ist entspannt, weich und flexibel. Der Bauchraum ist im Falle von Kampf oder anderen "Anführer"-Aktivitäten eines der wichtigsten Elemente. Dort sitzt das Tantien, der Lebensquell, Ursprung des Chi und damit der Ursprung von Bewegung und damit von "Handlung". Deshalb sollte der Bauchraum stabil, kräftig und ausdauernd sein.
Hüfte - Die Hüften sind entspannt. Das Becken ist im Gleichgewicht. Es ist kein extremes Hohlkreuz erkennbar. Kein Ungleichgewicht schränkt die Kraft, Schnelligkeit und Beweglichkeit der Beine ein.
Knie - Die Knie sind nicht durchgedrückt bzw. voll gestreckt. Ein ganz feiner Winkel zeigt sich im entspannten Stand des Körpers. Der Anführer steht aktiv aber ohne Spannung fest auf seinen entspannten Füssen.
Füsse - Die Füsse sind nur ganz leicht geöffnet. So dass nur die grossen Zehen gerade nach vorne zeigen. Sie sind etwas mehr als Hüftbreit abgestellt. Die Sohlen sind aktiv auf vorderem und hinterem Fussballen und dem äusseren Rand stehend aber trotzdem entspannt. Voll an ihrem jetzigen Platz verwurzelt aber dennoch bereit zum Sprung.
Wenn du diese Körperhaltung einnimmst und sie als natürliche Haltung erkennst, bin ich überzeugt, dass dein Denken, Reden und Handeln auch mehr "Alpha" sein werden.
Es ist erwiesen dass die Körperhaltung sogar unseren Hormonspiegel beeinflusst. Denk darüber nach. Besonders wenn du das nächste mal krumm sitzt oder die schultern einfach hängen lässt... In Achtsamkeit Bewusstsein schaffen, auch für den Körper.
Bist du dir bewusst, dass deine Körperhaltung und somit deine geistige Haltung auch deine Biochemie beeinflussen? Die hier beschriebene Körperhaltung wird deine Hormonausschüttung anregen, Endorphine und Dopamin erhöhen und du wirst dich automatisch wesentlich besser fühlen.

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